Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Das land versorgt die Stadt mit Lebensmitteln,lind mit den Stoffen zu den Manufakturen. Die Stadtbezahlt diese ihr verschafften Bedürfnisse, indem sie einenTheil jener Stoffe, nachdem sie zu Mannsactnrwaarcnverarbeitet worden sind, an die Einwohner des Landeszurücksendet. Von den Städten, in weichen keine Er-zeugung neuer Substanzen vorgeht, noch statt findet,kann man mit Recht behaupten, daß sie ihren Unterhaltund ihren Reichthum vom Lande gewinnen. Aber des-wegen dürfen wir doch diesen Gewinn der Städte nichtals einen Verlust des offenen Landes ansehen. Beydegewinnen wechselöweiw und von einander; und die Thei-lung der Arbeiten ist in diesem, wie in allen übrigenFällen, allen den Personen, die mit den getheilten Ar-beiten beschäftigt sind, gleich vortheilhafi. Die Ein-wohner des offenen Landes kaufen von der Stadt, eineweit größere Quantität Manufacturwaarcn, mit einergeringern Quantität von den Erzeugnissen ihrer eigenenArbeit, als sie dieselben würden gekauft haben, wennsie die erstem hatten selbst verfertigen wollen. Die Stadtbiethet für die überflüßigen Erzeugnisse des offenen Lan-des, das heißt, für diejenigen Erzeugnisse, welche dieAnbauer desslbcn zu ihrem eigenen Unterhalte nicht ge-brauchen können, einen Markt an, wo sie diesen ihrenunnützen Ueberfluß gegen etwas ihnen nöthiges, oder an-gen hmes vertauschen können. Je größer die Anzahlund der Reichthum der Einwohner einer Stadt ist: de-sto ausgedehnter ist der Markt, welchen diese Stadt denLandbewohnern verschafft; und mit der Größe desMarkts wächst für die letztem auch der Vortheil, undwird einer großem Anzahl zu Theile. Das Getreide,das in der Entfernung einer Meile von der Stadt wächst,

wird