nothwendig nnd unausbleiblich, wenn der natürlicheLauf der Dinge nicht durch Zwang und Gesetze gestörtwird.
Wenn irgend ein Zweig des Gewerbfleißes in einemLande mehr Erzeugnisse hervorbringt, als die Bedürf-nisse desselben erfordern: so muß das Ueberstüßige noth-wendig in die Fremde verschickt, und gegen etwas, daszu Hause begehrt wird, vertauscht werde». Ohne einesolche Ausfuhr müßte jener Theil der hervorbringendenArbeit, der das Ucbcrstüßige verschaffte, aufhören: nndum so viel müßte also der Werth seines jährlichen Er-zeugnisses vermindert werden. Der brimsche Bodenund Fleiß, zum Beyspiel, bringt gewöhnlich mehr Ge-treide, Wolle und Eisenwaaren hervor, als das Be-dürfniß oder die Nachfrage auf den inländischen Markteneisordcit. Was über diese Quantität ist, muß aus-wärts versandt und gegen etwas, dessen man in Groß-britannien bedarf, umgetauscht werden. Nur durchdiese Ausfuhr kann jener Ueberstuß einen Werth erhal-ten, der hinreichend ist, die auf seine Hcrvorbringungverwandte Mühe und Kosten zu vergüten. Wenn dieSeeküsten und die User schiffbarer Flüffe, dem Fleiße ei-ne vorlheilhaste Lage darbiechen: so liegt die Ursache
bloß darin, weil von dort die Ausfuhr übcrstüßigerErzeugnisse und ihr Umtausch gegen andre, an dem Or-te gesuchte, mit mehr Leichtigkeit geschieht.
Wenn, von einer auswärtigen Waare, mit demErzeugnisse des inländischen Fleißes, eine größere Quan-tität angekauft und ins Land eingeführt worden ist, alsdie darnach auf dem einheimischen Markte vorh mteneNachfrage erfordert: so muß dieser Überschuß wieder
aus