ner solcher Länder die Fuhrleute anderer Länder zu seynscheinen. Indessen ist dieß nicht immer und nothwen-dig der Fall. Ei» holländischer Kaufmann, zum Bey-spiel, kann den Handel zwischen Pohlen und Portugalmir brictischen und nicht mit holländischen Schiffen be-treiben, und wahrscheinlich geschieht dieß in einigen Fäl-len wirklich. Doch setzt man gemeiniglich das Gegen-theil voraus; und nur in dieser Voraussetzung hac manden Zwischenhandel für ein Land, wie Großbritannien,dessen Sicherheit und Vertheidigung von der Anzahl sei-ner Schiffer und Seeleute abhängt, so vorzüglich nütz-lich gehalten. Aber auch dieser Vortheil ist dem Zwi-schenhandel nicht allein eigen. Dasselbe Kapital imauswärtigen Eonsumtionshandel, oder selbst im inländi-schen Handel angelegt, (wofern letzterer, durch Schif-fahrt an den Küsten, betrieben wird) kann eben so vielSchiffe und Seeleute beschäftigen, als jener Handel nurimmer thun kann. Die Anzahl von Schiffen und See-leuten, die jede Art des Handels beschäftigt, hängtnicht sowohl von der Natur desselben, als vielmehr da-von ab: erstlich, ob die Waaren, womit er ßch beschäf-tiget, bey gleichem Werthe, einen großen oder kleinenRaum einnehmen; und zweytenS, ob die Haftn, zwi-schen welchen sie hin und her geführt werde», mehr oderweniger von einander entfernt sind. Doch kommt aufden ersten dieser Umstände noch mehr an, als auf denzweyten. Der Steinkohlenhandel, zum Beyspiele, derzwischen Newcasile und London getrieben wird, beschäf-tigt, obgleich diese beyden Hafen nicht weit von einanderentfernt sind, mehr Schiffe und Seeleute, als der gan-ze englische Zwischenhandel. Es ist also kein sicheresMittel, die Schiffahrt eines Landes zu vergrößern,
wenn