durch du: ihr Umlauf veranstaltet wird. Das Geld aber,welches durch diese Verminderung des jährlichen Landes»Products jährlich aus dem Umlaufe, als überfiüßig, her-austritt, bleibt deßwegen nicht müßig liegen. JederBesitzer davon wird durch seinen Eigennutz angetrieben,eö zu irgend einem Endzweck anzuwenden. Da es nunzu Hause keine Anwendung findet: so wird es auswärtsversandt, und zum Ankaufe von solchen Waaren gebraucht,die im Lande gesucht werden. Alis diese Weise wird diejährliche Ausfuhr von Gold und Silber eine Zeitlangdasjenige ergänzen, was, an dem eignen jährlichen Er-zeugnisse des Landes, zu dessen Verbrauche fehlt. Daswas in glücklichern Zeiten, von jenen) Erzeugnisse warerspart, und auf den Ankauf von Gold und Silber ge-wandt worden, wird nun in der Noth, für eine kurzeZeit, den Aufwand, des Landes, unterstützen. Hier istalso die Ausfuhr von Golde und Silber nicht die Ursache,sondern die Wirkung von dem Verfalle des Landes^und kann selbst, für eine kurze Zeit, die Noth, die mit«inem solchen Verfalle verbunden zu seyn pflegt, er-leichtern.
Wenn, im Gegentheil, das Erzeugniß eines gan.zsn Landes jährlich an Werthe zunimmt: so muß auchdie Geldmasse in demselben sich vermehren. Da derWerth, der in dieser Gesellschaft alsdann umlaufendenWaaren größer ist: so gehört auch mehr Geld dazu, die-sen Umlauf zu betreiben. Ei» Theil also dieses vermehr-ten Erzeugnisses wird natürlicher Weise darauf gewandt,Gold und Silber, wo es nur immer zu haben ist, ein-zukaufen, um des andern Theil mit diesem Golde undSilber in Umlauf zu setzen. In diesem Falle wird die
Ber-