zehrt, aber von ganz andern Menschen, von Künstlern,Handwerkern und Arbeitern, die diesen ersparten Theilin dem vermehrten Werthe des jährlichen Erzeugnisses,gleichsam von neuem hervorbringen. Wir wollen sehen,diesem Manne werden feine Einkünfte in Gelde bezahlt.Verzehrt er dieselben ganz: so kömmt Speise, Klei-dung und Wohnung, die dafür angeschafft wird, mei-stens nur der Klaffe der müßigen Leute zu Eure. Legter etwas davon bey Seite: so kann dieses als Kapitalmehr anders nutzbar angewandt werden, als indem mandafür Speise, Kleidung und Wohnung für hervorbrin-gende Arbeiter einkauft.
Doch mit dem, was ein genügsamer Mann einJahr lang von seinen Einkünften erspart, giebt er nichtnur einer neuen Anzahl hervorbringender Hände für die-ses, oder das nächst folgende Jahr Unterhalt: sonderner legt, gleich dem Stifter eines wohlthätigen Arbeits-hauses, einen Iond auf immer nieder, aus welchem einegleiche Anzahl solcher Hände in allen künftigen Zeitenunterhalten werden kann. Freylich sind es keine positi-ven Gesche, keine ausdrücklichen Fideicommisse, nochStiftungsurkunden, welche die beständige ununterbro«cheue Anwendung jener Summe zu dem gedachten Ge«brauche sicher stellen. Aber sie wird hinlänglich durch«in sehr mächtiges moralisches Princip gesichert, durchden augenscheinlichen Vortheil jeder Person, welcher einTheil dieser ersparten Summe zufällt. Keine kann et-was davon, ohne ihren sichtbaren Schaden, den her-vorbringenden Händen entziehen, welchen sie einmahlgewidmet ist.