Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
43
Einzelbild herunterladen
 

4Z

damahls keine Nebenbuhlerin hatte, beträchtlich genugwar; so scheint er doch mir einen kleinen Theil des gan-zen Umlaufs ausgemacht zu haben. Heute zu Tagekann der gcsamnue Umlauf von Schottland auf nichtweniger als zwey Millionen gerechnet werden, von de-nen höchst wahrscheinlich nur eine halbe Million in Goldeoder Silber besteht« So eine große Verminderungaber auch, in diesem Zeiträume, die Quantität deshaar umlaufenden Geldes in Schottland erlitten hat: soscheint doch der Wohlstand und der wirkliche Reichthumdieses Landes nichts weniger, als vermindert worden zuseyn, Im Gegentheile haben sein Ackerbau, seine Ma-nufakturen und sein Handel, die jährlichen Erzeugnisseseines Bodens und seiner arbeitsamen Hände augenschein*lich zugenommen,

Es geschieht vornemlich durch das Discontiren derWechselbriese, d. h. durch Vorschießung der SummeVor ihrer Verfallzeit, daß der größte Theil der Bankenund Wechselhaudler ihre Anweisungszettel ins Publi-kum bringen. Sie ziehe» alsdann von der im Wechselausgedruckten Summe jedesmahl so viel ab, als die ge.setzmäßigen Geldzinsen bis zum Tage der Verfallszeitbetragen. Kömmt dieser herbey: so wird der völligeBetrag des Wechsels eingetrieben; und so erhalt dieBank das vorgeschossene Kapital mit einem klaren Ge-winne, so viel als der gemachte Abzug beträgt, wieder.Der Kaufmann, der auf die Wechsel, welche er discon-tirt, nicht Gold oder Silber vorschießt, sondern durchZettel auf seine Easse Anweisungen giebt, hak den Vor-theil, daß er für eine um so viel größere Summe Wech-sel discontiren kann, so viel der Werth derjenigen Zettel

he.