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Es giebt vielerley Arten von Papiergelde. AberBanknoten und Wcchselbriese machen die bekannteste Gat-tung desselben aus, und scheinen dem Endzwecke, wel-chen das Papiergeld befördern soll, am angemessensten»
Wenn die Einwohner eines gewissefandes zu demVermögen, der Rechtschaffenheit und der Klugheit eineseinzelnen Wechselhandlers so viel Zutrauen haben, daßsie von ihm glauben, er numde immer bereit seyn, dievon ihm ausgegebenen Zettel, welche Anwcisirngen auffeine Casse enthalten, so wie sie ihm zur Zahlung werdeneingereicht werden , wirklich zu bezahle» ; so.gelten dieseZettel oder Noten, im Handel und Wandel, dem Gold-und Silbergelde gleich; weil man versichert ist, in je-dem Augenblicke Geld für dieselben bekommen zu können.
Ich will annehmen, ein Privat-Wechselhafterverleihe an seine Kunden, seine eigenen Geldnöten, biszu dem Belange von hundert tausend Pf. St. Da dieseNote» ihnen alle Dienste leisten, welche wirkliches Geldleistet: so ist er auch berechtigt, von ihnen dieselben Zin-sen zu verlangen, als wenn er ihnen wirkliches Geld ge-liehen hatte. Diese Zinsen sind sein Gewinn. Einigevon diesen Noten kommen friistich immer von Zeit zuZeit zu ihm zurück , um von ihm mit Gelde ausgelösetzu werden; aber andere laufen Monate und Jahre langumher , ohne von ihm gesehen zu werden. Wenn alsogleich für hundert tausend Pfunde Noten von ihm imUmlaufe sind: so können doch wohl zwanzig tausend
Pfunde, die er in baarem Gelde liegen hat, hinläng-lich seyn, diese gelegentlichen Anforderungen zu befrie-digen. Vermöge jenes Verfahrens also thun zwanzigtausend Pfunde in Gol.de oder Silber, alle die Dienste,Smith Unters. 2. Th. E Äe