Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
32
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so mich Ersparnisse, in den aufSammlung undUnterhal.tung eines gewissen Geldschatzes zu verwendenden Kosten,wenn sie möglich sind, auch der Gesellschaft gleichen Vor-theil bringen.

Es ist schon hinlänglich von mir gezeigt worden,und e6 ist an sich einleuchtend, daß jedes Ersparniß indenjenigen Kosten, welche die Unterhaltung des stehen-den Kapitals verursacht, eine Vermehrung des reinenEinkommens ist. Denn da jeder Unternehmer das Ganzefeines Kapitals nothwendig in zwey Theile theilt, wo-von der eine stehend wird, der andre umlauft; so wird,so lange das Ganze unvermindert bleibt, der letztereTheil um so viel zunehmen, um so viel der erstere sichverringert. Da es nun das umlaufende Kapital ist,welches die arbeitenden Hände in Bewegung setzt, unddie Hervorbringung nützlicher Dinge veranlaßt; so wirddie Anzahl dieser Hände, und also die Quantität der Er-zeugnisse natürlicher Weise, durch Erweiterung desumlaufenden Kapitals, und folglich durch Einschrän-kung des stehenden vermehrt.

Wenn Papier an die Stelle von Gold- und Sil->bekMÜnzen gesetzt wird : so wird ein sehr kostbares Werk-zeug des Handels mit einem weit wohlfeilern, und dochin manche» Fallen, eben so bequemen vertauscht. DerUmlauf wird durch ein neues Rad betrieben, welchesmit geringern Kosten sowohl errichtet, als im Standeerhalten wird. Doch auf welche Art diese Operation ge-schieht, und welchen Einfluß sie auf Vermehrung desreinen, oder des rohen Einkommens der Gesellschaft hat:dieß fällt weniger in die Augen, und bedarf also vielleichtnoch einiger Erläuterung»

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