sind Düpre und Fleetwood die beyden Männer, die mitder meisten Sorgfalt und Treue, die Preise der Dingeaus alten Zeiten gesammelt haben. Es ist in der Thatsonderbar, daß, obgleich sie in ihren Meinungen so rrc.tvon einander abgehen, doch die von ihnen angeführtenThatsachen so genau mit einander übereinstimmen.
Indeß ist es nicht sowohl aus den niedrigen Gekrei-deprelsen, als aus den niedrigen Preisen einiger andernrohen Erdproduete, daß die scharfsinnigsten Schriftstellerüber diese Materien, den großen Werth des Silbers,in jenen Zeiten gefolgert haben. Getreide, sagte man,ist als eine Art von künstlich verarbeiteter Waare anzuse-hen; und es war daher natürlicher Weise, in jenem Zeit-alter einer noch unvollkommnen Cultur, theurer, als diebloß von der Natur hervorgebrachten Waaren, derglei-chen Vieh, Geflügel und Wildpret sind» Dieß lehne,daß die genannten Artikel, in Landern und Zeiten, woArmuth und Barbarey herrschten, merklich wohlfeilerwaren, als Getreide, hak seine unstreitige Richtigkeit.Aber diese Wohlfeilheit war nicht eine Folge von dem ho-hen Werthe des Geldes, sondern die Folge von dem ge-ringen Werthe dieser Waaren selbst. Sie rührte nichtdaher, weil eine bestimmte Quantität Silber damahlseine größere Quantität von Arbeit oder Waaren vorstell-te, als in Zeiten des Reichthums und blühender Cultur;sondern weil eine bestimmte Quantität jenereiner geringem Quantität Arbeit oder Waaren gleichgehalten wurde. Ohne Zweifel muß Silber in Südame-rika wohlfeiler, als in Europa seyn; wohlfeiler in demLande, wo es producirk, als in dem, wohin es versah-ren wird , und wo bis Kosten einer langen See - oder
Land-