Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
319
Einzelbild herunterladen
 

3-9

then. Die Preise der nur zuweilen Rente bringendenErzeugnisse, sollten im Verhältnisse gegen die Preise derstets Nenre einbringenden, unaufhörlich steigen. Sowie Kunst - und Handwerkssteiß wächst, sollten alleMa-tcrialien zur Kleidung und Wohnung der Menschen, allenützlichen Mineralien und Erklärten, die edlen Me-talle und die edlen Steine, immer mehr und mehr ge-sticht, immer gegen eine größere und größere Quantitätvon Nahrungsmitteln eingetauscht mit einem Wor-te, theurer werden. Dieß ist bey den meisten jenerDinge, und in den meisten Fällen wirklich geschehen;lind wenn es nicht bey allen Und in allen Fallen gesche-hen ist: so rührt dieses daher, weil zuweilen durch be-sondre Umstände der Zufluß einiger von solchen Dingen,auf dem Markte noch schneller, als die Nachfrage nachihnen, angewachsen ist.

Zum Beyspiele: der Werth eines Q.uaderstelnbruchsMuß nothwendig, mit der anwachsenden Cultur und Be»volle, ung der umliegenden Gegend, zugleich zunehmen,besonders wenn er der einzige seiner Art in dieser Gegendist. Der Werth einer Silbermine hingegen wird nichtnothwendig, bey wachsender Cultur undVolksmengs derumliegenden Gegend, stetgen, selbst wenn es innerhalbtausend Meilen kein anderes Silberbergwerk gäbe» Fürdie Produkte eines Steinbruchs kann sich der Markthöchstens nur auf fünf Meilen in der Runde erstrecken?und die Nachfrage darnach muß also, in den meistenFallen, dem Anbaue und der Bevölkerung dieses kleinenBezirks angemessen seyn. Aber der Markt für dasProduct eines Silberbergwerkö erstreckt sich über diewerte bewohnte. Erde. Wofern also nicht die Weit im

Gan»