Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
317
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Anzahl von Menschen, welche das fruchtbare Land er-nährt, auch den Erzeugnissen des armem Landes einenAbsah verschaffet, den es unter den von seinen eignenErzeugnissen sich nährenden Menschen, nie hätte findenkönnen.

Alles, was die Fruchtbarkeit des Landes, Nah-rungsmittel hervorzubringen, vermehrt, vermehrt nichtnur den Werth derjenigen Ländereyen, auf welchen dieVerbesserungen vorgenommen worden find, sondern auchden Werth vieler andern, für deren Erzeugnisse dadurchneue Abnehmer entstehen. Eben dieser Ueberfluß vonLebensmitteln, der, zufolge des verbesserten Ackerbaues,in den Händen vieler Leute bleibt, nachdem sie das zuihrem eignen Unterhalte nöthige abgezogen haben, istdas, was die Nachfrage nach den edlen Steinen undMetallen sowohl, als nach allen andern Arten der Be-quemlichkeit und des Schmucks, in Wohnung, Klei-dung und Hausgeräthe, zuerst veranlaßt. Nahrungs-mittel machen nicht nur den größte» Theil von den Reich-thümern 'der Welt aus: sondern der Ueberfluß an Le-bensmittem ist es auch, welcher vielen andern Gattun-gen des Reichthums erst ihren Werth giebt. Die arm-seligen Einwohner von St. Domingo und Cuba, tru-gen, bey der Ankunft der Spanier, kleine StückchenGold, als Zierrathen, in ihren Haaren und an verschie-denen Theilen ihrer Kleidung. Sie schienen sie unge-fähr eben so zu sckühen, wie wir Kieselsteine von eineretwas mehr als gewöhnlichen Schönheit; so, daß sie eswohl der Mühe werth hielten, sie aufzulesen, aber nicht,sie irgend jemandem, der sie darum ansprach, zu ver-weigern. Sie traten sie ihren neuen Gästen auf daserste Zeichen ab, womit diese ihnen das Verlangen dar-nach