Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
316
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Abgabe davon an den Grundherrn, konnten eben so vielwerth seyn: das Publikum und der Eigenthümer konn-ten eben denselben Vortheil davon ziehen.

Die reichsten Bergwerke der edlen Metalle undSteine können den Reichthümern der Welt nur wenigzusehen. Ein Product, besten Werth großcntheilö vonseiner Seltenheit herrührt, muß durch den UeberflußNothwendig herabgesetzt werden. Nur rann alsdann einaus diesen Metallen verfertigtes Tischgeschirr, es kön-nen alle andere daraus verfertigten Zierrachen der Klei-dung und des Hauörakhö, für eine geringere QuantitätArbeit erhalten, mit einer kleinern Anzahl anderer Waa-ren bezahlt werden. Darin besteht aber auch fast dereinzige Vortheil, den die Welt aus ihrer Vermehrungziehen kann.

Ganz anders ist es mit den Grundstücken, die manauf der Oberfläche der Erde besitzt, beschaffen. DerWerth ihrer Erzeugnisse und der Betrag ihrer Renten,richtet sich nach ihrer Fruchtbarkeit an sich, nicht nachdem Vorzüge ihrer Fruchtbarkeit über die Fruchtbarkeitanderer. Das Land, welches eine gewisse Anzahl vonMaterialien zur Speise, Kleidung und Wohnung er-zeugt, kann auch immer eine gewiste Anzahl von Men-schen ernähren, kleiden, und mit Wohnung versorgen.Iknd was auch der Antheil des Grundherrn an diesen Er-zeugnissen seyn mag: so wird er ihm immer eine verhält-nißmaßige Gewalt über die Arbeit anderer Menschen,und über die Waaren, womit dieselbe ihn versorgenkann, geben. Das unfruchtbarste Land verliert, durchdie Nachbarschaft des fruchtbarsten, nichts von seinemWerthe. Im Gegentheil gewinnt: indem die große

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