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1 (1799)
Entstehung
Seite
306
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ZO6

sts einen weit geringern Theil aus, als bey irgend ei-nem andern rohen Landproducte, die Rente des Grundesnnd Bodens, woraus es wächset, von dem Preise diesesProducts ausmacht. Die Rente eines Landguts wirdgemeiniglich als der dritte Theil der Erzeugnisse dessel-ben berechnet: und diese Rente ist von den Abwechselun-gen guter und schlechter Ernten unabhängig. Bey Koh-lenbergwerken ist der fünfte Theil des gewonnenen Pro-dridtö eine sehr hohe, der zehnte ist die gewöhnlicheRente: und auch diese ist nicht gewiß, sondern hangtvon den zufälligen Veränderungen der Ausbeute ab.Diese sind so groß, daß in einem Lande, wo der Mit-telpreis eines Landguts dem Einkommen von dreyßigJahren gleich geschätzt wird, es als ein guter Preis ei-nes Kohlenbergwerks anzusehen ist, wenn es das zehn-fache des jährlichen Ertrages gilt.

Der Werth eines Kohlenbergwerks für dessen Be-sitzer, kömmt eben so sehr auf die Lage, als auf die Er-giebigkeit desselben an: der Werth eines Merallberg-

werls hangt mehr von der Ergiebigkeit, und wenigervon der Lage ab. Selbst die gemeinen, und nochMehr die edlen Metalle sind, wenn sie aus den Erzengeschieden worden sind, von einem solchen Werthe, daßsie die Kosten einer weiten Landsracht und der längstenSeereisen tragen. Ihr Markt ist nicht auf die Gegend,worin sie zu Tage gebracht werden, eingeschränkt; son-dert erstreckt sich über alle gesitteten Länder der Welt.Das japanische Kupfer macht einen Artikel in dem euro-päischen Hendel, nnd das spanische Eisen einen Artikelin dem Handel von Chili und Peru aus. Das perua-nische Silber findet nicht nur nach Europa, sondernauch über Europa nach China seinen Weg.

Die