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dem nach der von Nahrungsmitteln, die es hervor-bringt. Wenn man nur erst zu essen hat, so findetman Kleidung und Wohnung leichter: aber diese könneneinem Menschen nahe liegen, der große Mühe hat,Speise zu finden. Eine Hütte kann von einem Men-schen durch eitles Tages Arbeit verfertiget werden. Ausden Thierhäuten sich eine Kleidung zuzubereiten, kostet,so äußerst einfach sie seyn mag , doch schon etwas mehrArbeit; doch ist auch diese noch, bey solcher Einfachheit,lehr unbeträchtlich. Unter wilden Nationen wird, imDurchsei, nitte, der hundertste Theil der Arbeit, welchendie Menschen auf die Aufsuchung ihrer Nahrung wendenmästen, hinreichen, um sie mir der ihnen nöthigen Klei-dung und Wohnung zu versehen.
Wenn aber durch die fortschreitende Cultur des Lan-des, eine Familie in den Stand gesetzt wird, Nahrungfür zwey Familien hervorzubringen: so ist die Arbeitvon einer Hälfte der Gesellschaft hinreichend, die ganzezu ernähren. Alsdann kann die andere Hälfte zur Her-vorbringung anderer Dinge, oder zur Befriedigunganderer, wirklicher oder eingebildeter Bedürfnisse ge-braucht werden. Kleidung, Wohnung, Hausgeräthemachen diese Bedürfnisse aus. Der Reiche verzehrtnicht mehr Nahrungsmittel, als sein armer Nachbar.In Absicht der Dualität mag die Nahrung des erstenvon der Nahrung des zweyten sehr verschieden seyn; ihreAuswahl und Zubereitung mag weit mehr Arbeit undKosten erfordern : an Quantität aber wird sie ihr bey-nahe gleich kommen. Hingegen vergleiche man den ge-räumigen Pallast und die zahlreiche Garderobe des Rei-chen, mit der Hütte, worin der Arme wohnt, und den
Lum-