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1 (1799)
Entstehung
Seite
279
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dem Arten des Anbaues. Brächte irgend eine von die-sen weniger: so würde bald das darauf gewandte landin Kornfelder oder Wiesenplähe verwandelt werden;brächte irgend eine mehr: so würde in kurzem, einTheil der Getreide- und Grasländer zu diesem Anbaueübergehen.

Es scheinen zwar diejenigen Erzeugnisse, welcheentweder bey dem Anfange ihres Anbaues, größereAuslogen, oder zur Fortsetzung, einen großem jährli-chen Zuschuß erfordern, als andre, auch, theils demPachter größere Gewinnste, lheils dem Grundherrngrößere Zinsen zu geben, als Getreide oder Viehfutter.Wenn man indeß berechnet, woö als Interessen diesergroßem Ausgaben, oder als Belohnung der angewand-ten größern Mühe, billiger Weise gefordert werdenkann: so wird man das Höhere jenes Preises nur geradediesen Umstanden angemessen finden.

Bey Hopfen- Obst- und Küchmgarten sind gemei»niglich die Renten des Herrn, und die Gewinnste desPachters größer, als bey Getreidefeldern und Wiesen.Aber sie erfordern auch mehr Aufwand , um den Bodenin diesen Zustand zu bringen: dieß erklärt die größereRente des Grundherrn. Sie verlangen einen sorgfälti-gern und kostbarern Anbau; dieß giebt dem Pachterein Recht auf größre Gewinnste. Ueberdieß ist bey ih-.neu, wenigstens bey den Hopfen-und Obstgärten, dieErnte unsicherer. Der Preis ihrer Früchte muß also,außer dem Ersah der von Zeit zu Zeit zu erwartendenEinbußen, auch noch etwas einer AsstruranZprämie ähn-liches bringen. Obstgärnicr sind gemeiniglich in mittel-mäßigen , oder selbst geringen VermögenSumstauden:

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