sei:, theuer sind, und vorzüglich weil Grund und Bodenselbst, auf welchem gcbanet wird, eine hohe Rente be-zahlt , indem jeder Eigenthümer eines Grundstücks inder großen Stadt wie ein Monopolist anzusehen ist, undoft für einen einzigen Morgen sehr schlechten Ackerö ineiner Stadt, eine höhere Rente fordert, als er für hun-dert Morgen des besten Ackers auf dem lande bekommenrvn de: sondern jene hohe Rente entsteht größteutheilsaus den besondern Sitten und Gewohnheiten der Ein-wohner von London, durch welche fast jeder HausvatergenötlMk wird, ein ganzes Haus, vom Boden bis zum
Keiler, zu miethen. Ein Wohnhaus (^"'ellMg-Imule)heißt in England so viel, als alles, was unter demselbenDache enthalten ist. In Frankreich, Schottland, undvielen andern europäischen Ländern zeigt es oft nicht mehr,als eiir einzelnes Stockwerk an. Ein Gewerbsmann inLondon muß ein ganzes Haus, in dem Theile der Stadtmiethen, wo seine Kunden wohnen. Sein Laden ist imErdgeschoß; er selbst und feine Familie schlafen in Kam-mern unter dem Dache : und nun sucht er durch disMiethzinsen, die er von den beyden mittlern Stockwer-ken zieht, einen Theil der Hausrente bezahlt zu erhal«ten. Den eigentlichen Unterhalt seiner Familie erwar-tet er von seinem Gewerbe, nicht von seinen Miethsleu-ten. In Paris hingegen haben, die Leute, welche mö--blirte Zimmer vermiethen, gemeiniglich keine andreMittel des Unterhalts: und der Miechzins ihrer Woh-nungen muß also nicht bloß die Hausreute, sondern auchDen ganzen Aufwand ihrer Familien bezahlen»
O
Zwei)-