Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
208
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Der Gewinnst des Kapitalisten ji der sein Geld ineinem Gewerbe anlegt, steigt und fällt mit dem Preiseder Waare, womit das Gewerbe beschäftigt ist. Sowie dieser Preis, über das gewöhnliche Maß, oder überden Mitkelpreis steigt: so wachst auch der Gewinnst,wenigstens von einem Theile der Kapitalien, vermittelstwelcher jene Waare auf den Markt gebracht worden ist,über seine natürliche Höhe an. Und wenn jener Preisunter das besagte Verhältniß sinkt: so fällt gleichfallsdieser Gewinn. Alle Waaren sind den Abwechselungender Preise unterworfn, aber einige mehr, andre weni-ger. Bey denjenigen Waaren, die durch den Fleißder Menschen hervorgebracht werden, richtet sich dieQucmmät der auf ihre Hervorbringung jährlich gewand-ten Arbeit, so genau wie möglich, nach der Quantität,welche in einem Jahre davon begehrt wird. Und dieFolge davon ist, daß, von diesen Waaren, des Jah-res ungefähr so viel hervorgebracht, als verbraucht wird.Ich habe schon bemerkt, daß in gewissen Gewerben gleichviel Arbeit immer eine gleiche Quantität von Waarenhervorbringt. Ist, Zum Beyspiele, in Leinwand - oderWcllenmanufacturen, das eine Jahr eine eben so großeAnzahl von Händen beschäftigt, als das andere: sowird auch in beyden eine ziemlich gleiche Quantität vonLeinwand und Tuch verfertiget werden. Vey solchenWaaren können es also nur die Zufälligen Veränderun-gen der Nachfrage seyn, welche ihren Marktpreis ab-wechselnd machen. Eine Landestrauer, zum Beyspiele,macht die schwarzen Tücher theurer. Nach gemeinerLeinwand und grobem Tuche ist die Nachfrage ungefährimmer dieselbe: daher sind auch ihre Preise sehr gleich»förmig. Aber es gieb; andre Gattungen von Gewer-ben,