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borgt sind, ansehnliche Zinsen zahlen können. Da beyeiner so vortheilhaften Anlegung, das Kapital in schnel-lem Maße wachst: so wird der Pflanzer dadurch in den.Stand gesetzt, die Anzahl der für ihn arbeitenden Händezu vermehren. Diese Hände selbst vermehren sich abernicht gleich schnell. Die, welche er finden kann, wer-den also reichlich bezahlt.
So wie die Kolonie anwächst, werden die Gewinn-stc stufenweise geringer. Nachdem die sruch!barsten undam vortheilhaftesten gelegnen Ländereyen schon ihren Be-sitzer bekommen haben, können die, welche die in Bo-ten und Lage weniger begünstigten, anbaue», sich auchnicht einen gleichen Vortheil davon versprechen. Siekönnen also auch, wenn sie Kapitale dazu borgen, nichtmehr dieselben Zinsen dafür gebe». In den ehemaligenenglischen nerdamerikanischen Kolonien ist, währenddes gegenwärtigen Jahrhunderts, der gesetzliche sowohl,als der übliche Zinsfuß sehr he>untergesunken. So wieReichthum, Bevölkerung und Landbau zugenommenhaben, sind die Zinsen von Geldkapitalien vermindertworden.
Der Arbeitslohn fällt nicht immer zugleich mir denGewinnsten der Kapitalisten. Die Nachfrage nach Ar-beitern nimmt zu, so wie der Kapitalien mehrere wer-den, die davon zu hoffenden Gewinnste mögen steigenoder fallen. Ja, nachdem diese letzter» gefallen sind:kann das Kapital doch noch immer zunehmen, und sogarschneller, als zuvor, zunehmen. Es geht mit dem Er-werbe von Reichthümern bey ganzen Nationen, wie beyPrivatpersonen. Ein großes Kapital mit kleinen Ge-winnsten, vervielfältigt sich schneller, als ein kleines Ka-pital