Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
150
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mit Sachen, die sie für seinen Hausgebrauch machensollen, beschäftiget. Das Product ihrer Arbeit kömmtalso in den Listen der Manufacturarbeiten nicht mit vor,die man oft mit so vielem Geräusche dem Publicum be-konnt macht, und nach welchen unsere Kaufleute undManufacturisten sich oft thörichter Weise herausnehmen,den Flor, oder den Verfall ganzer Reiche vorherzusagen.

Obgleich die Veränderungen der Arbeitspreise mitden Abwechselungen, die in den Preisen der Lebensmittelvorgehen, nicht immer gleichartig, ja oft denselben ge-rade zu entgegen gesetzt sind, so würde man doch sehrunrichtig daraus folgern, daß der Preis der Lebensmit-tel auf den Preis der Arbeit gar keinen Einfluß hatte.Der Geldpreis der Arbeit wird, nothwendiger Weise,durch zwey Umstände bestimmt: durch die Nachfragenach Arbeit, und durch den Preis der Dinge, die zuden Bedürfnissen und Bequemlichkeiten des menschlicyenLebens gehören. Jene, die Nachfrage, bestimmt, nach-dem sie entweder zunehmend, abnehmend, oder stillste-hend ist: und also entweder eine wachsende, abnehmen-de oder unveränderlich bleibende Volksmenge fordert,die Quantität von Nothwendigkeiten und Bequemlich-keiten des Lebens, mit der die Arbeit belohnt werdensoll; und der Geldpreis der Dinge, die diese Noth,wcndigkeiten und Bequemlichkeiten liefern, bestimmt,wie viel der Arbeiter an Geld bekommen muß, um sichjene -Quantität verschaffen zu können. Wenn also auch,bey niedrigen Productenpreisen, der Arbeitöprcis hochist: so würde er doch, bey gleicher Nachfrage nach Ar-beit, noch höher seyn, wenn der Productenpreis hochwäre.

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