Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
136
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I

dieser Preis an keinem Orte bestimmt werden^ weil, andemselben Orte, zn einer und eben derselben Zeit, füreinerley Arbeit, ungleiche Preise bezahlt werden,nicht bloß nachdem der Arbeiter mehr oder weniger ge-schickt , sondern auch, nachdem der, welcher arbeitenlaßt, karger oder freygebiger ist. Allenthalben, woder Tagelohn nicht durch Gesche bestimmt ist, laßt sichnichts weiter mit Gewißheit angeben, als was der ge-wöhnliche Tagelohn ist. Durch Gesetze aber den Ta-gelohn bestimmen zu wollen, ist, wie die Erfahrung ge-lehrt hat, immer unschicklich, so oft man auch solches zuthun versuch: hat.

Doch der Geldpreis der Arbeit hat sich in unsermJahrhunderte noch nicht so sehr vermehrt, als ihr reeller^oweis, das heißt, die Quantität von Bedürfnissen undBequemlichkeiten, die sich der Arbeiter wirk lich dafür zuverschaffen im Stande ist. Nicht bloß Getreide, son-dern viele andere Erzeugnisse, welche eine angenehmeund gesunde Nahrung für den arbeitenden Armen aus-machen , sind wohlfeiler geworden. Kartoffeln, zumBeyspiele, kosten, im größten Theile des Königreichs,zeht nicht die Hälfte von dem, was sie vor dreyßig Iah-ven kosteten^ Rüben, Mohren, Kraut sind in ebendem Falle, Gemüse, die vor Zeiten nur mit demGrabscheite angebauet wurden, und jetzt mit dem Pflu-ge gebauct werden. Alle Arten von Gartengewächsensind gleichfalls wohlfeiler geworden. Noch vor hundertJahren, kam der größte Theil der in Großbritannienverbrauchten Aepftl und sogar der Zwiebeln, aus Flan-dem. Die groben wollenen und leinenen Zeuge,in welche der gemeine Arbeitsmann sich kleidet, kommen

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