Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
134
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der gewöhnliche Tagelohn , durch den größten Theil vonSchottland, im Sommer ein halber Schilling, (viergute Groschen) im Winter fünf Pfen. St. (drey guteGroschen, vier Pfennige). Drey Schillinge die Wo-che , welches ungefähr derselbe Preis ist, wird nochjetzt in einigen Gegenden von Hochfchottlnnd und denwestlichen Inseln für gemeine Arbeit bezahlt. Im gan-zen niedern Lande aber ist, acht Pfeu. St. (fünf guteGroschen, vier Pfennige) auf den Tag, der gewöhn-lich? Lohn dafür. In Eduibnrg und den an Englandgränzenden Grafschaften ist, vielleicht eben dieser Nach-barschaft wegen, und in Glasgow und in einigenwenigen andern Städten, ist, wegen des schnellen Zu-wachses ihres Handels, der Tagelohn gegenwärtig,zehn Pfen. St., bis zu einen, Schillinge (sechs guteGroschen, acht Pfennige, bis acht gute Groschen.) InEngland haben die Fortschritte im Ackerbaue, Fubrikenund Handel weit früher, als in Schottland angefangen.Mit ihnen mußte nothwendig die Nachfrage nach arbei-tenden Händen, und also der Preis der Arbeit steigen.Daher war schon im vorigen Jahrhunderte der Tagelohnin England höher, als i» Schottland, so wie er nochin den, jetzigen ist. Seit der Zeit aber ist er auch inEngland beträchtlich gestiegen; ob es gleich hier, wegender großen Verschiedenheit des Tagelohns an verschied-nen Platzen, schwerer wird, das Verhältniß diesesSteigenS genau zu bestimmen. Im Jahr 16,4 warder Sold eines gemeinen Infanteristen, was er nochjetzt ist, acht Pfen. St. des Tages, (fünf gute Gro-schen, vier Pfennige.) Ais cr zuerst festgesetzt wurde,bestimmte man ihn ohne Zweifel, nach dem gewölmli-chen Lohne gemeiner Arbeitöleutc, derjenigen Klasse

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