Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
130
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diese Weise behandelt werden. Ein solcher würde jedenTag nicht mehr zu seinem Unterhalt bekommen, als ergerade diesen Tag braucht.

Zweykens, der Tagelohn in Großbritannien ver-ändert sich nicht immer zugleich mit dem Preise der Le-bensmuts. Dieser wechselt von Jahr zu Jahr, oftvon Monate zu Monate. Der Geldpreis der Arbeitaber bleibt an vielen Orten durch halbe Jahrhundertederselbe. Wenn daher an solchen Oettcrn, der arbei-tende Arme seine Familie in theuren Jahren ernährenkann: so muß er bey mittelmäßigen Getreidepreisen, be-guem, und in Zeiten außerordentlicher Wohlfeilheik, imUeberßlusss leben können. Der hohe Preis der Lebens«Mittel in den letzten zehn Jahren ist in wenigen Thei-len des Königreicks, mit einem merklichen Steigen desTagelohnö begleitet gewesen. In einigen freylich: aberdieß hatte wahrscheinlich mehr in der vermehrten Nach-frage nach Arbeitern, als in der Theurung der Lebens-mittel seinen Grund.

Drittens, so wie, von einem Jahre zum andern,sich der Preis der Lebcnsmittel Mehr, als der Lohn derArbeit, verändert: so wechselt hingegen, von Ort zuOrc, der Preis der Arbeit mehr, als der Preis derNahrungsmittel. Brot und Fleisch sind, durch alledrey vereinigte Königreiche, durchaus, oder ziemlichvon gleichem Preise. Diese und viele andre Dingesind, wenn sie einzeln gekauft werden, (die einzigeArt, wie der arbeitende Arme sie kauft,) in großenScädkeN eben so wohlfeil, oder noch wohlfeiler, als inden entlegenen Gegenden des Landes, und dieß aus Ur-sache!,,

*) Vsn 176- bis l 7 ?r.