Die Wett, als die Sacke, wovon hier die Rede ist.Die Meister und Unternehmer in derselben Gattung vonGewerbe, sind allezeit und an allen Orten, in einer im-merwährenden , gleichförmigen, aber still,AnreizendenVerbindung, welche zur'Absicht hak, das Arbeitslohnnicht über sein gegenwärtiges Maß steigen zu lassen.Handelt einmahl ein Meister gegen diese stillschweigendeUebereinkunft: so wird dieß unter seinen Nachbarn undGeiverbSgenossen, für ein sehr gehässiges Verfahren an-gesehen, und zieht ihm von allen Seiten bittere Vor-würfe zu. Freylich hören wir von diesen Verbindungenwenig: aber die Ursache ist , weil dieß der gewöhnliche,und, man darf sagen, der natürliche Zustand der Din-ge ist, von dem man niemahls viel reden hört. Zu-weilen treten die Meister noch in eine engere Verbindungzusammen, um den Arbeitslohn unter seine gewöhnlicheTaxe herunter zu bringen. Dieß wird aber immer,bis zum Augenblicke der Ausführung, äußerst geheimgehaben; und wenn die- Arbeiter, wie es zuweilen ge-schieht, ohne Widerstand zu leisten, nachgeben: so hörtniemand etwas von der Veränderung, so empfindlich sieauch die Arbeiter fühlen. Indeß werden allerdings sol-che Verbindungender Meister, oft durch ähnliche Bünd-nisse der Arbeiter, die aber nur Vcrihechiguugsbünd-nisss find, bestritten. Zuweilen treten auch diese, ohneLurch irgend etwas gereiht worden zu seyn, von selbstzusammenum den Preis ihrer Arbeit zu erhöhen.Der gewöhnliche Vorwand dazu ist die Theurung der ie-denömittel: zuweilen ist es der große Gewinnst, denvorgeblich ihre Meister durch ihre 'Arbeit machen. DieseVerbindungen der Arbeiter aber mögen Vertheidigungoder Angriff zur Absicht habenso werden sie immer
H r sehr