Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
81
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von Arbeit, die zur Hervorbnngung der verschiedenenLebensbedürfnisse erforderlich waren, der einzige Maß-stab gewestr, zu seyn, nach welchem, bey dem Umtau-sche dieser letztem, ihr gegenseitiger Werth auSgemittcltwurde. Wenn es, zum Beyspiele, bey einer Jäger--nation gewöhnlich zweymahl so viel Arbeit kostet, einenBiber, als ein Reh zu erlegen: so wird natürlicher Wei-fe , bey ihr Ei!! Biber sür zwey Rehe eingetauscht.Es ist begreiflich, daß das Producc von zwey Tagen,oder zwey Stunden Arbeit, sür zweymahl so viel werrhgehalten wird, als das Product der Arbeit eines Tages«der einer Stunde.

Ist eine Gattung der Arbeit schwerer und anstren-gender als die andere: so muß billiger Weiss für diegrbßre Mühe auch eine grösste Vergütung zugestandenwerden; und so kann vielleicht das Product, von einerStunde Arbeit der ersten Art, dem Productc von zweyStunden Arbeit der andern, im Tausche gleich gelten»

Oder, wenn die eine Gattung der Arbeit einenUngewöhnlichen Grad von Vcrsiandeskrästen, oder kör-perlicher Eeschicklichkeit erfordert: so kann die Achtung,welche die Menschen für jene Eigenschaften, hegen, dendadurch hervorgebrachten Producten einen Werth ver-schaffen, welcher mit der auf sie gewandten Zeit nichtmehr im Verhältnisse steht. Solche Talente können sel-ten anders, als durch ein langes Studium erworbenwerden; und der höhere Preis des durch sie Hervorge-brachten , kann oft für den bloßen Ersatz der Zeit undKosten angesehen werden , welche auf die Erlernung derdazu erforderlichen Kunst oder Wissenschaft.gewandt wor-den sind. In einer Gesellschaft, deren Cultur Fort-Smith Unters, r. Th. F schritte