Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
77
Einzelbild herunterladen
 

77

ckn sogenannter Schlageschaß, würde wahrscheinlicherWeise, dem englischen Gelde einen noch großem Werthgeben, und machen, daß das in demselben enthalteneGold und Silber, über den gleichnamigen ungepragtenMetallen, im Preise einen noch großem Vorzug bekä-me. Die Ursache, warum der Schlageschaß den Werthdes geprägten Metalls, nach Verhältniß derPrägungö-kosten, vermehren kann, ist eben dieselbe, welche dasin einem Tastiserviee verarbeitete Silber, nach Ver-hältniß dessen, was die Fa^en kostet, theurer macht,als rohes Silber ist. Aus diesem, über den Werthder rohen Metalle erhöhten Preise der geprägten, würdenoch ein andrer Vortheil enksichn. Es würde dadurchdem Einschmelzen des Geldes vorgebeugt, und die Aus-führung desselben in die Fremde erschweret werden.Wenn zu einer, oder der andern Zeit, durch irgendein Staatsbedürfniß, nothwendig werden sollte, Geldaußer Landes zu schicken r so würde der größere Theildavon, den Weg von selbst wieder nach Hause finden»Auswärts würde es gegen Barren nur nach seinem wah-ren Gehalte verkauft werden können; zu Hause würdees mehr gelten, als dieser Gehalt beträgt: es würde alsoGewinn- dabey seyn, es inS Vaterland zurückzubringen.In Frankreich wird vom Land-esherm, ein Schlage-schaß, der ungefähr acht vom Hundert beträgt, als Münz«regal gefordert. Und man behauptet, daß das franzö-sische Geld, wenn es auch ausgeführt wird, immer wie-der seinen Weg nach Frankreich zurück nimmt.

Die Abwechselungen in den Marktpreisen der Gold-und Silberbarren, entstehen aus denselben Ursachen,um derentwillen die Preist, aller andern Waaren steigen

und