Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
73
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Barrsnsilbers, nach Umständen, auf fünf Schillinge,vier Pfennige; fünf Schillinge, fünf Pfennige, ja bisauf sieben und acht Pfennige, die Unze. Der Mittel-preis war jedoch nicht hoher als fünf Schillinge, siebenPfennige. Seit der Umprägung des Goldes ist derMarktpreis des Barrensilbers gelegentlich auf fünf Schil-linge, drey, vier, bis fünf Pfennige, die Unze, ge-fallen , welchen letztem Preis es schwerlich je seitdemüberstiegen hat. Ob also gleich der Marktpreis desBarrensilbers, seit der Umprägung des Goldes, be-trächtlich gefallen ist : so ist eS doch noch nicht bis zumMünzpreife herabgesunken.

In dem Verhältnisse, welches die englische Müuz-ordnung unter den Metallen annimmt, ist Kupfer vielzu hoch, und Silber etwas zu niedrig geschätzt. Aufdem europäischen Markte, in den französischen und hol-ländischen Münzen, wird eine Unze feinen Goldes fürdas Acquivalent von vierzehn Unzen feinen Silbers ge-rechnet. In der englischen Münze wird sie gegen bey-nahe fünfzehn Unzen Silbers verwechselt, also für einer;höher» Preis, als sie nach der allgemeinen Schätzungvon Europa werth ist. So aber, wie der Preis desrohen Kupfers, selbst in England, nicht durch deu hohenWerth des englischen Kupfergeldes, gestiegen ist: so istauch der Preis des Barrensilbers deswegen nicht gefal-len, weil in den englischen Silbermünzen daS Silber zueinem so niedrigen Preise ausgegeben wird. Bar-rensilber behält noch immer gegen Gold sein eigenthüm-liches altes Verhältniß; aus eben dem Grunde, auswelchem Staugenkupser sein besondres Verhältniß gegenSilber behält. Nach der, unter der Regierung Wil-

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