Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
70
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In der That, so lange das zwischen dem Wertheder Gold - und Silbermünzen festgesetzte Verhältniß, eSsey welches es wolle, unverändert fortdauert: wird durchden Werth des kostbarsten Metalls, immer der Werthdes gesammten Geldes bestimmet werten. Zwölfkupferne Pence (Pfennige englischen Geldes) enthaltenein halbes Pfund, (das Pfund zu sechszehn Unzen) nichtdes allerbesten Kupfers; welches halbe Pfund, ehe esgemünzt wurde, schwerlich mehr als sechs Pence anSilber werth war. Da aber durch die Münzordnunggebothen ist, zwölf solche Pfennige für einen Schillingauszuwechseln: so werden sie auch auf dem Markte soangesehen, als wenn sie einen Schilling werth wären;und jedermann ist bereit, sie im Handel dafür zu neh-men. Selbst vor der letzten Umprägung der- brittischenGoldmünzen, war das Gold, wenigstens so viel davonin und um London im Umlaufe war, weit weniger abge-nutzt, und harte weniger von seinem Gewichte vel leh-ren, als der größte Theil des umlaufenden Silbergel-des. Dessin ungeachtet wurden ein und zwanzig abge-nutzte und vermischte Schillinge, immer noch für dasvolle Aeamvalsnt einer Guinec gehalten, die, wenn siegleich auch nicht mehr neu und ganz vollwichtig war,doch bey weitem nicht so viel von ihrem Gewichte undihrem Gepräge verkehre» hatte. Die neuliche Münz-vperation, hat unsere Goldmünze, ihrem gesetzmäßi-gen Gehalte vielleicht so nahe gebracht, als irgend eineNation im Stande ist, die ihre zu bringen : und dieVerordnung, kein Geld in den öffentlichen Kasten an-ders, als nach dem Gewichte anzunehmen, wird auch,so lange sie genau beobachtet wird, die Goldmünzen inihrer Vvllwichtigkeit erhalten. Das Silbergeld hin-

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