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Zu einerley Zeit, und an einecky Orte sind derNominal - und der reelle Preis aller Waaren immer miteinander im genauesten Verhältnisse. Wenn ich dasGeld, welches ich auf dem Londoner Markte für eineWaare bekomme, zu eben der Zeit, auf dem LondonerMarkte, zu Bestellung von Arbeiten wieder anwendenwill : so ist gewiß, baß, je mehr Geld ich für dieWaare bekomme, desto mehr Arbeit ich mir dafür werdeverschaffen können. Bleibe ich also bey einem bestimm-ten Orte und einem bestimmten Zeitpunkte stehen: so istallerdings Geld ein vollkommen genauer Maßstab desTauschwerths aller Waaren. Aber es hört auf, ein sol-cher zu seyn, so bald ich den Werth dieser Waaren, aneinem andern Orte, oder zu einer andern Zeit, damitvergleiche.
Dieser Unfähigkeit des Geldes ungeachtet, denwahren Werth der Waaren an entfernten Orten in ih-rem Verhältnisse gegen einander zu bestimmen, hak dochder Kaufmann, welcher seine Waaren von einem dieserOrte zum andern führt, auf nichts weiter, als auf ihrenGeldpreis, oder auf den Unterschied der Quantität desSilbers, für welches er sie eingekauft hat, und den, fürwelche er sie wahrscheinlich verkaufen wird, Achtung zugeben. Mit einer halben Unze Silbers, mag manvielleicht in Canton in China über mehr Arbeit gebie-then , und sich mehr von den Bedürfnissen und Be-quemlichkeiten des Lebens verschaffen können, als manmit einer ganzen Unze in London thun kann. EineWaare, die zu Canton um eine halbe Unze verkauftwird, mag also dort wirklich theurer, und für ihrenBescher von größerer Erheblichkeit seyn, als zu Londoneine Waare, iMen Marktpreis eine ganze Unz- ist.
Luchcs