selbe Quantität Arbeit, zu der einen Zeit mehr oder we-niger Getreide muß gegeben werden, als zu der andern;dieser wechselt erstlich dann, wenn für dasselbe Geldmehr oder weniger Gecreide zu haben ist, und dannhinwiederum, wenn mit dem nämlichen Getreide baldmehr, bald weniger Arbeit bezahlt werden kann.
Ungeachtet nun, wie ich gezeigt habe, der Wertheines Gctrcidezinses, von Jahrhundert zu Jahrhundert,weniger abwechselt, als der Werth eines Geldzinses:so ist hingegen von einem Jahre zum andern, die Ab-wechselung des Werths bey dem Getreidezinse größer,als bey dem Geldzinse. Es ist falsch, wie ich baldnachher zeigen werde , daß der Geldpreis der Arbeit mitLeu Preisen des Getreides, von Jahr zu Jahr, glei-chen Schritt halte. Vielmehr scheint er sich allenthal-ben nach dem, was im Durchschnitte mehrerer Jahre dermittlere Gerreidepreis ist, auf beträchtliche Zeiträumezu bestimmen, ohne von den, wahrend derselbe» vorge-henden zufälligen Schwärzungen des letzter» verändertzu werden. Dieser gewöhnliche oder Mittelpreis desGetreides aber, wird, wie ich ebenfalls weiter nute»zeigen werde, durch den jedesmahligen Werth des Sil-bers bestimmt, und dieser hinwiederum durch die Ergie-bigkeit oder die Unfruchtbarkeit derjenigen Bergwerke,welche den Silbermarkt mit diesem Metalle versorgen,oder mit andern Worten, durch die Quantität'Arbeit,imd also durch die Quantität des die Arbeiter ernähren-den Getreides, welche erforderlich ist, um eine bestimm-te Quantität Silbers aus dem Bergwerke auf denMarke zu bringen. Aber diese Veränderungen des Sil-berpreiseS, die, von einem Jahrhunderte zum,'andern
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