Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
43
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wagen. Die Einkünfte der alten sächsischen Könige inEngland, wurden, wie heißt, in Nacura, nicht inSpecies, ich will sagen, in Lebensmitteln und Provi-sionen aller Art, bezahlt. Wilhelm der Eroberer führ-te die Gewohnheit ein, sie in Gelde zu bezahlen. Aberdieses Geld wurde, lange Zeit hindurch, nach dem Ge-wicht, nicht nach der Zahl, von der königlichen Schatz-kammer in Empfang genommen.

Die Unbequemlichkeiten und Schwierigkeiten, diemit der Abwägung dieser Metalle verbunden sind, ga-ben die Veranlassung, geprägtes Geld einzuführen, des-sen Stempel, da es beyde Seiten, und oft auch dieRänder völlig bedeckt, nicht bloß die Feinheit der Me-talle, sondern auch das Gewicht der Sücke, verbürgenkonnte. Solchergestalt geprägte Münze wurde, vonder Zeit an, so wie jetzt, nach der Zahl der Stücke an-genommen , ohne daß man sich mit dem Wägen dersel-ben bemüht hatte.

Die Namen dieser Münzen scheinen anfangs dieQuantität, oder das Gewicht des darin enthaltenen Me-talls angezeigt zu haben. Zur. Zeit des Scrvius Tul-lins, der zuerst in Rom Geld prägen ließ, enthielt dasrömische As, ein römisches Pfund gutes Kupfer. DasAs wurde, so wie das französische von der Sta^t TroyeSbenannte Pfund, in zwölf Unzen eingetheilt, wovon jedeeine wirkliche Unze Kupfer enthielt. Das Pfund Ster-ling, zur Zeit Eduards des ersten, enthielt ein PfundSilber, von einem bekannten Grade der Feinheit, nachTowergewichc gewogen. Das Pfund Towergewichtscheint etwas größer gewesen zu seyn, als das römische,und etwas kleiner, als das Pfund von Troyes. Dieß

letztes