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1 (1799)
Entstehung
Seite
38
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was der erste bedurfte: so konnte kein Tausch unter kh-nen zu Smnde kommen. Der Fleischer, z. B. hatteauf seiner Bank mehr Fleisch, als er selbst auszehrenkonnte; und der Bäcker und der Brauer härten ihm gerneinen Theil davon abgekauft. Aber sie harren ihm nichtsals Brot und Vier dagegen anzubiethen : und der Flei-scher war mit beyden,versorgt. In diesem Falle konnte

also kein Tausch unter ihnen starr smdeu. Der Fleischerkonnte für den Bäcker und Brauer mchr Kaufmann seyn:sie konnten nicht seine Kuiuen werden; und alle dreyleisteten auf diese Weise einander weniger Dienste. Umaus den Unbequemlichlrücn einer solchen Lage zu kom-men, haben, vom ersten Anfange der eingeführten Ver-theilung der Arbeiten an, alle kluge Leute darauf ge-dacht , wie sie, außer dem Erzeugnisse ihres eignenFleißes, noch eine andre Waare immer in Verrath undBereitschaft haben könnten, die so allgemein beliebtwäre, daß, gegen sie das Erzeugnis ihrer Arbeit aus-zutauschen, wenige Menschen wahrscheinlich versagenwürden.

Man ist ohne Zweifel, zu diesem Ende, nach undnach auf vielerley und ganz verschiedne Waaren, gefal-len, und man hat auch wirklich, bald die eine, bald dieandre dazu gebraucht. In den ersten Zeiten der nochwenig ausgebildeten bürgerlichen Gesellschaft, ist nachder gemeinen Meinung, Vieh das allgemeine Mitteldes Tausches, und das W rkzeng zum Handel gewesen.Und obgleich dieß ein sehr unbequemes Mittel zu diesemEndzweck ist: so fänden wir doch in der That, in denDenkmählern jener alten Zeiten, den Werth der Dingedarnach geschäht, wie viel Stücke Vieh man für diesel-ben im Tausche erhalten könne. Die Rüstung des

Dieme-