Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
37
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Viertes Kapitel.

Von dem Ursprünge und dem Gebrauche desGeldes.

enn die Vertheilung der Arbeiten einmahl völlig

eingeführt und in Ordnung ist: so wird nur einkleiner Theil von den Bedürfnissen eines Menschen,durch die Arbeit seiner eignen Hände befriedigt. -DieMittel, den übrigen weit zahlreichern Genüge zu thun,verschafft er sich , indem er von dem Erzeugnisse seinereignen Arbeit, das was er selbst nicht verbraucht, ge-gen die Erzeugnisse der Arbeit andrer Menschen um-tauscht, so wie er gelegentlich des einen oder des anderndieser Erzeugnisse nöthig hat. Jeder Mensch lebt alsovom Tausche, jeder wird auf gewisse Weise Kalismann:und die bürgerliche Gesellschaft nähert sich, so wie ste er,wächst, immer mehr und mehr der Natur einer handeln-den Gesellschaft.

Doch, als diese Vertheilung der Arbeiten zuerstihren Anfang nahm, mußte diese Tauschlust sich sehr oftin ihren Verrichtungen hindern und in Verlegenheit sin-den. Wir wollen sehen, ein Mensch hatte von einergewissen Waare mehr, ein andrer hakte weniger,als er brauchte. Der erste war also natürlicher Weisebegierig, seinen Uebersiuß los zu werden, und der andregeneigt, einen Theil desselben ihn, abzunehmen. Aberwenn letztrcr, zufälliger Weise, nichts von dem hatte,

was