fahrt, war, wahrscheinlicher Weise , eine der vornehm-sten Ursachen von der frühern Cultur und dem Reichthu.me AegyptenS.
Auch in Bengalen, bekanntlich einem Theils vonOstindien, und in einigen der östlichen Provinzen vonChina scheinen Ackerbau und Manufakturen schon imhohen Alterthume getrieben worden zu seyn, ob es gleichnicht möglich ist, durch glaubwürdige Nachrichten derGeschichte, den Zeitpunkt, wo die Cultur von beydenangefangen hat, zu bestimmen. Und die Ursache diesesfrühzeitigem Flors war vielleicht eben dieselbe. An Ben-galen bilden der Ganges und einige andere große Flüsse,geradeso, wie der Nil in Aegypken, eine Menge schiff-barer Kanäle. Auch die östlichen Provinzen von Chinawerden durch meh.ere große Flüsse, und deren Arme, sovielfach durchschnitten, daß dadurch eine ausgebreiteter«innlandische Schifffahrt dort möglich wird, als wederder Nil noch der Ganges den Ländern, durch diesieströ-men, gewähren. Es ist merkwürdig , daß die altenHindosioner, die Aegyptcr, und die Chincser, den aus.wärtigen Handel gleich wenig ermuntert, und also ihrengroßen Reichthum hauptsächlich aus dieser innlandischenSchiffsahrt hergeleitet haben. Das ganze innere Afri-ka, und alle die Theile Asiens, die in irgend einer be»rrächtlichen Entfernung von dem schwarzen und caspischenMeere Nordwärts liegen, — Scythien, die Tartareyund Sibirien, scheinen zu allen Zeiten, in eben demrohen und unangebauten Zustande gewesen zu seyn, inwelchem wir sie jetzt finden. Das an die Tartareygränzende Meer ist das Eismeer, das keine Schiffsahrtzuläßt. Und obgleich einige der größten Flüsse der Welk
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