sr
sien erfordert, die, welche ein wohlhabender, aber spar-samer Bauer genießt, nicht so sehr, als letztre diehäusliche Einrichtung vieler afrikanischen Könige über-treffen, wenn gleich diese unumschränkte Herren über dasjeden und die Freyheit von zehntausend nackten Skla-ven sind.
Von den in dem Menschen liegenden Triebfedern,welche zur Vertheilung der Arbeit Anlaßgeben.
iese Vertheilung der Arbeit, aus der so viele Vor-
theile erwachsen, ist ursprünglich nicht das Werkmenschlicher Weisheit, welche den hervorzubringendenUeberfluß vorausgesehen, und als Endzweck sich vorge-setzt hatte. Sie ist die nothwendige, obgleich erst lang-sam erscheinende, und stufenweise sich entwickelnde Folgeeines gewissen, in der menschlichen Nacur liegenden Han-ges; eines Hanges, der keinesweges nach einem so aus-gebreiteten Nutzen strebt,— ich meyne, des Hangeszum Tausche.
Ob dieser Hang eines von den ursprünglichen Prin-cipien in der menschlichen Natur ist, von denen sich keineweitere Rechenschaft geben laßt; oder ob er, wie eswahrscheinlicher ist, die nothwendige Folge der Vernunftund der Sprachfahigkeit ist: dieß zu untersuchen, ge-hört nicht zu unserm gegenwärtigen Vorwürfe. Genug,
Zweytes Kapitel.
er