Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
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den darin erfundenen und jetzt gebräuchlichen Maschinenunbekannter Handwrrkömann, würde, mit dem äußer-sten Fleiße, in Einem Tage vielleicht nicht mehr alsEine Nadel zu Stande bringen: und gewiß würde derausgelermeste, wenn er alles an jeder Nadel allein mach-te , nicht mehr als zehn verfertigen können. Nach derArr aber, wie jetzt diese Fabrik betrieben wird, wo jederArbeiter nur einen geringen Theil dessen, was zur Ver-fertigung einer ganzen Nadel gehört, und diesen aüdinverfertiget, liefern die Arbeiter zusammen, eine verhält-nißmäsyg weit größere Anzahl von Nadeln. Der eineMensch zieht den Drath, der andere streckt ihn, derdritte schneidet ihn in Stücke, der vierte macht dieSpitze daran, der fünfte schleift ihn am andern Ende,um den Knopf darauf zu setzen. Den Nadrlknopf zumachen, erfordert selbst zwey oder drey von einanderverschiedene Operationen. Den Knopf auf die Nadelzusetzen, ist ein eigenes Geschäft; die Nadeln weißzu machen ein anderes. Es macht sogar ein Gewerbeaus, die Nadeln in die Papiere zu steck.n. Und jofindet sich die wichtige Arbeit eine Stecknadel zu verfer-tigen, in achtzehn von einander abgesonderte Operatio-nen getheilt, die, in einigen Fabriken dieser Art, voneben so viel verschiedenen Handen verrichtet werden, ob-gleich in andern vielleicht zu zwey oder drey derselbennur ein einziger Mensch gebraucht wird. Ich Habs einegeringe Fabrik dieser Art gesehen, worin nicht mehr alszehn Menschen arbeiteten, daher zwey oder drey der ge-dachten Arbeiten von Einem verrichtet wurden. Ob nungleich diese Menschen arm, und also mit den nöthigenMaschinen nur mittelmäßig versorgt waren, so konn-ten chic doch, wenn sie sich angriffen, zusammen über

A ; zwölf