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1 (1799)
Entstehung
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Dieses Verhältniß aber wird in jeder Nation durchzwey Umstände bestimmt: erstlich durch die Einsicht,die Geschicklichkcit und den Fleiß, welche die Nationim Ganzen bey ihrer Arbeit anwendet; und zweytenSdurch daö Verhältniß zwischen der Anzahl der mit miß-licher Arbeit beschäftigten und der unbeschäftigten Men-schen. Boden, Himmelsstrich und Umfang mögen dasGebieth der einen Nation von dem der andern noch sosehr unterscheiden: in jeder bestimmten Lage wird immerder jährliche Zuschuß zu den Betürfmff.n der Nation,nach Maßgabe jener beyden Umstände, reichlicher odersparsamer ausfallen.

Unter den beyden aber scheint der erste Umstand,auf Uebcrfluß oder Mangel der Versorgung-mittel einerNation, einen noch größeren Einfluß zu haben, alsder zweyte. Bey den wilden Völkerschaften, die vonder Jagd, oder der Fischerey leben, ist fast jeder ein-zelne, welcher die Kräfte hat zu arbeiten, auch wirk-lich niit einer mißlichen Arbeit beschäftigt. Jeder ist,so gut als er kann, bemüht, die Nothwendigkeiten undBeguemlichkeiteN des Lebens, sich selbst, oder denenvon seiner Familie und seiner Völkerschaft, die selbst,auf die Jagd oder den Fischfang auszugehen zu alt,zu jung, oder zu schwächlich sind, zu verschaffen. Undgleichwohl sind solche Nationen so armselig, daß sie oftdurch den bloßen Mangel gezwungen werden, oder sichdadurch genöthiget glauben, ihre Kinder, ihre altenLeute, und die mit langwierigen Krankheiten behafte-ten Personen, entweder gerade zu zu todten, oder siezu verlassen, und dem Hunger und den wilden ThierenPreis zu geben. Unter gebildeten und blühenden Na-

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