wärmsten Bewunderer dieser französischen Schule zu-geben , daß von den zahlreichen Erklärern ihres Sy-stems keiner dem englischen Airtor an Bestimmtheit undDeutlichkeit der Begriffs und in der systematischenlichtvollen Ordnung, mit welcher er die Lehrsätze ausden ersten Grundbegriffen herleitet, nur von ferne zu ver-gleichen sey. Die seltsame Kunstsprache, deren sich dieersteren bedienen und der Anschein von Paradoxe, wel-chen sie vielen ihrer Meinungen geben, wird auch vondenjenigen getadelt, die das Verdienst der von ihnenentdeckten Wahrheiten am willigsten anerkennen.Von Smiths Werke hingegen laßt sich mit Grundebehaupten, daß ihm außerhalb des Gebietes der phy-sischen und mathematischen Wissenschaften wenigeBücher an einer so genau logischen Richtigkeit und aneiner so allgemeinen Verständlichkeit des Vortragesgleich kommen. Ohne also noch auf diejenigen Unter-suchungen zu sehen, in welchen Smith eigentlich Er-finder ist, verdient Smiths Werk schon als eine voll-ständige, lichtvolle und methodische Darstellung desBesten und Vollkommensten, was die Philosophie desZeitalters über diese politischen Gegenstände herausge-bracht hat, einen hohen Rang.
Diesem muß man, um Smithen volle Gerech-tigkeit widerfahren zu lassen, noch hinzufügen, daß,wenn die französischen Schriftsteller über die Staats-wkthschaft, früher als er, dieses Lehrgebäude derWeit bekannt gemacht haben, er doch nicht dasselbevon ihnen gelernt, sondern es durch sein eigenes Nach-
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