Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
CXVI
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exvr

«großer Staaten erhoben worden. Durch Maximen,«wie diese hat man den Völkern die Meinung beyge-bracht, ihr Vortheil bestehe darin, alle ihre Nach-haren arm zu machen. Jede Nation soll den Wohl-hand aller Nationen, mit welchen sie Handel -treibt,«mit neidischen Augen ansehen, und, was diese ge-«winnen, für ihren -eigenen Verlust halten. Der«Handel, der unter Nationen, wie unter einzelnen«Menschen, ein Band der Eintracht und der Freund-schaft seyn sollte, ist eine reiche Quelle der Zwietracht«und Feindschaft geworden. Der -unbiegsamc Ehr-«gcitz der Könige und Staats - Minister ist, in dem«jetzigen und dem vorigen Jahrhunderte der Ruhe von«Europa nicht so verderblich gewesen, als die unge-reimte Eifersucht der Kaufleute und Manusacturher-«ren. Gewaltthätigkeit und Ungerechtigkeit der Be-herrscher der Menschen sind ein altes Uebel., gegen«welches , wie ich fürchte, die Natur der menschlichen«Einrichtungen kein Mittel darbiethet. Aber die nie-«drige Habsucht, der Monopoliengeist der Kaufleute«und Manufacturherren, die doch weder Beherrscher«der Menschen sind, noch seyn sollten, wenn sie auch«nicht ganz zu vertilgen sind, könnten doch in solchen«Schranken gehalten werden, daß sie niemandes Ru-he als ihre eigene, störten."

So weltbürgerlich sind die Grundsätze, die nachSmiths Meinung die Handlungsgesetze der Nationenregulären, und deren allgemeine Annahme die Gesetz-geber auf alle Weise zu befördern suchen sollten. Auf

welche