Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
CXII
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Leu. - Blos diese Beziehung der Staatswirthschastauf Tugend und Menschenwohl kann sie dem Morali-sten wichtig machen? und Berechnungen des Gewin-nes und Schadens in den Augen des PhilosophenWürde geben. Smith hat auf diese Beziehung inverschiedenen Stellen seines Werks angespielt; abersie nirgends vollständig entwickelt. Und das großeGewicht? welches er auf die Vercheilung der Arbei-ten ? als das Hauptmittel die Erzeugnisse zu vermeh-ren? legt? scheint beym ersten Anblicke ach-nii n nr,zandern und ziemlich melancholischen Schluß zu sinken,daß nehmlich dieselben Ursachen, welche den Fortgangder mechanischen Künste befördern, den Geist derKünstler zurücksetzen und daß also der Nationalreich-thum nicht anders wachsen kann? als indem Geist undCharakter des Volks aufgeopfert wird.

Die Hauptgrundsahe des Smith-sehen Systemssind jetzt so allgemein bekannt? daß eine Wiederholungderselben an dieser Stelle langweilig scheinen rnögte,selbst wenn ich hosten könnte, dem Gegenstände innerhalbder mir angewiesenen Gränzen ein Genüge zu thun»Eine genaue Zergliederung seines Werks könnte viel-leicht für viele Leser nützlich seyn: aber sie würde selbsteinen Band von ziemlicher Größe anfüllen. Viel-leicht lege ich einmal künftig dieser Gesellschaft einenlangst angefangenen Entwurf zu einer solchen Zerglie-derung vor. in dessen Ausarbeitung zum Druck ichselbst schon ziemlich weit gekommen war, als ich ge-wahr. wurde, daß er sich mit dem Plane dieses Auf-satzes