Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
XXVII
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Jahre durch Vorschub des Lord Kames Vorlesungenüber die Beredsamkeit und schönen Wissenschaften.Um eben diese Zeit stiftete er mir Alex. Wedderbure,jetzt Lord Loughborough, und mit William Johnston,jetzt Herrn Pulteney, eine sehr enge Freundschaft, dieauch bis an seinen Tod ununterbrochen fortdauerte.

Ueber den Zeitpunkt der ersten BekanntschaftSmiths mit Hume schweigen die Rachrichren, welcheich habe: aber soviel laßt sich aus einigen Papieren,welche Humcs Neffe mir mitzutheilen die Güte gehabthat, ersehen, daß diese Bekanntschaft schon vor demJahre 1752 in Freundschaft übergegangen war.Diese Freundschaft war aus gegenseitige Hochachtunggegen höhere Geisiesfähigkeiten, und auf gemeinschaft-liche Liebe zum Einfachen und Natürlichen gegründet;in beyder Leben macht sie einen so merkwürdigen Um-stand aus, daß jeder von ihnen beflissen gewesen ist,das Andenken davon in seinen Werken auf die Nach-welt zu bringen.

Im Jahr 175^ wurde er zum Professor der Lo-'gik auf der Universität Glasgow ernannt: und dasJahr drauf erhielt er nach dem Tode Craigics, desunmittelbaren Nachfolgers von Hutchinson, die Pro-fessur der Moral auf derselben Universität. In diesemPosten blieb er dreyzehn Jahre: ein Zeitraum,auf welchen er in der Folge als den nützlichsten undglücklichsten Theil seines Lebens zurück sah. In derThat war er hier in einer Lage, wo er seine Talentemit dem größten Vortheile zeigen konnte. Seine

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