Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
XX
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zu Kirkaldy den 5. Junius !72Z, wenige Monat«nach dem Tode seines Vaters gebohren.

Als Kind war er kränklich, und von einer sehrschwächlichen Leibesbeschaffenheit, so daß er der sorg-fältigen und zattlichmWartung, die er von seiner denVater überlebenden Mutter genoß, sehr bedurfte»Man tadelte sie wegen der unbegränzten Nachsicht,mit der sie ihn behandelte. Aber weder sein Körpernoch sinn Geist litten einen Nachtheil davon, und ergenoß in der Folge das seltne Glück, ihr diese Zärt-lichkeit, während eines Zeitraums von beynahe sich-zig Jahren durch jede Art von Aufmerksamkeit, wel-che kindliche Dankbarkeit nur beweisen kann, zu er-wiedern.

Ein Zufall, der ihm begegnete, da er ohnge-fähr drey Jahre alt war, ist zu wichtig, um in derGeschichte eines so schätzbaren Lebens Übergängen zuwerden. Seine Mutter hatte ihn bey einem Besu-che, den sie bey seinem Oheim Douglas, in Stra-thenry machte, mit genommen: und der Knabe spiel-te eines Tages vor der Thüre des Hauses , wo man

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Zahn i'/rz oder 14, da er die Stelle eines Zoll-Cw-rcolleiirs zu Kirkaldy erhielt. Er war zugleich Se-kretär bey dem KriegsraHe und Kriegsgericht vonSchottland; ein Posten, den er von 1707 an bis anseinen Tod bekleidete. Da er nun schon 70 Jahretodt ist: so sind die Nachrichten von ihm sehr unvoll-ständig; aber aus dem vorhin angeführten läßt sichschließen, daß er ein Mann von nicht gemeinen Fähhz--Eckten gewesen sey.