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die Wirkung des mit Jesu erneueten Bundes, seinen, das heißtGottes, Willen zu thun.
Das Abendmahl der Christen ist ein Bundesmahl mit Jesu.Wir schwören uns ihm in demselben von neuem zu. Wir ver-einigen uns stnnlicherweise mit ihm, als wären wir sein Fleisch,sein Blut. Wir wollen Vergebung der Sünden, um heilig zusein, wie er heilig war. Darum müssen wir von da an auchden heiligen Wandel beginnen; wir müssen unsere fehlerhaftenNeigungen, unsere lasterhaften Gewohnheiten ablcgen. MitChristo können nur Christen in den Bund treten; es gibt aberkeine wahren Christen, als die den Willen Jesu thun.
Darum wer dort unwürdig isset und trinket, der iffet undtrinket ihm selber das Gericht. (1. Kor. 11, 29.) Er spottet desAller heiligsten; er bekennt, ein Bündniß mit Gott einzugehen,das er nicht zu halten gedenkt; er gibt Verheißungen, welche ernie erfüllen will; er wagt es, mit Gott zu freveln!
Bereue deine Sünden, hasse die Quellen derselben, welchesdeine unreinen Leidenschaften sind, und dann erst tritt zum Altarund zur Vereinigung mit Jesu. Wer nicht unwürdig den heiligenStätten sich genährt hat, der wird mit heiligen», frvherm Ge-müthe sie verlassen; er wird die Seelenruhe empfinden, welcheaus der Versöhnung mit Gott quillt; er wird das Entzücken,welches Unschuld und Tugend gewähren, künftig dem Reiz be-friedigter Sinnlichkeit vorziehen; und die Würde eines unbeflecktenHerzens, wie es Jesus trug, höher halten, als Genuß, Wollust,Ehrenbezeugungen, Gold und Macht, welche das Laster gibt.
Wer dort unwürdig isset und trinket, spricht Paulus, derisset und trinket ihm selber das Gericht. — Unglücklicher Sterb-licher , der du dich mit Trug und Bosheit im Herzen dem Nacht-mahl des Herrn nahest, der du dich mit Scheinheiliger, anständigerGeberde in der Versammlung guter Christen zu Jesu drängst —erzittere vor dir selbst. Siehe, du mit deiner Brust voll Eitelkeitund Wollust, voller Rache gegen Nebenmenschen oder voller Un-versöhnlichkeit, du bist bei diesem Nachtmahl der Judas, welchersich selber ausstößt! Du gehest hin, nicht, dich durch Jesum zuheiligen, nicht mit ihm Eins zu sein, sondern sein Verräther zu