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2 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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und Jrrlehrer mit ihrem Wahne sich vergessen: aber GtzttesWort dauert fort, und die Lehre Jesu steht nur noch fester undund unerschütterlicher da.

So ist Jesu Weissagung seit fast zwei Jahrtausenden be-währt worden. Zahllose Städte, zahllose Dörfer, zahlloseReiche, zahllose Lehrgebäude und Meinungen sind vergangen,aber Gottes Wort bleibt ewiglich.

Es bleibt ewig auch in jeder Zukunft wird es bleiben.Die Städte, welche heute noch glänzen, die Länder, welcheheute noch blühen sie werden mit der Zeit vergehen; dieOberfläche der bewohnten Erde kan-n sich, wie sie sich schon viel-mals veränderte, wieder verändern; aber wenn Astes sich nachund nach verwandelt, das göttliche Wort dauert unveränderlichfort. Was künftig sein werde, auch wenn nach Jahrtausendenunser Staub schon längst verweht ist, und neue Geschlechter aufdem Erdball wandeln werden, die uns nur kaum noch aus derGeschichte kennen was La sein werde, das verbürgt uns die'Geschichte von Jesu Lehre in den schon gewesenen Jahrtausenden.Sie kann nicht untergehen.

Denn sie stimmt durchaus zu sehr mit der menschlichen Ver-nunft, zu sehr mit der ganzen Natur überein, als daß sie von denVeränderungen im Irdischen abhängig wäre. Sie stammt ausGott; und von Gott auch stammt die Natur mit ihren wunder-vollen Gesetzen, und der Menschen Vernunft. In Gottes Werkenaber herrscht die heiterste Zusammenstimmung alles Einzelnen zumGanzen. Alles ist in Gottes Schöpfung Harmonie.

Daher, so lange diese Schöpfungen bestehen, so lange diesemächtigen Gesetze der Natur walten, so lange die menschlicheVernunft nicht ihr Wesen verliert, wird das göttliche Wort inunwandelbarer Kraft fortdauern müssen. Oder wo ist der Sterb-liche, der alle Begriffe verkehren, alle Einsichten vernichten,der die Vernunft der Sterblichen in Wahnsinn umgestaltenkönnte? Wo ist er, der mit schwacher Hand die Ordnungender Natur aufheben und die Bande der Schöpfungen zerreißen

könnte?-Nein, je mehr Erfahrung, je mehr Wissenschaft,

je mehr Aufklärung, desto mehr Glanz und Festigkeit erwirbt dieH. ' 16