Druckschrift 
2 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
217
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Aber eben diese Feigheit vieler Christen ist eine der gemeinstenUrsachen, warum andere zur Religionsvcrläugnung verführt undzum Abfall vom Allerheiligsten verleitet werden. Nie, o nie willich mich derselben schuldig machen. Möge es die Welt wissen,Gott, mein Gott! daß ich Dich liebe, daß ich Dich anbete; mögees die Welt wissen, daß Jesus, den Du zur Beseligung meinesLebens in die Welt gesandt Haff, mein Stolz ist; möge es die Weltwissen, daß aus Glauben, Hoffen und Lieben mein ganzes Wohlerblüht-ich will Dich, ich will Jesum mit Freudigkeit be-

kennen; ich bekenne damit ja nur meine eigene Würde, meineigenes, unzerstörbares Glück! O hätte ich Kraft! O könnteich Irrende enttäuschen, und zur Achtung ihres eigenen Wcrthcstzurückbringen! An Mutb soll mir es nie gebrechen, durch Bei-spiel den Furchtsamen zu ermuthigen. Dich, Gott, meinen Gott,und meinen Glauben an Jesum zu bekennen. O verleiheVater, Deinen Segen; inbrünstig flehe ich darum zu DirkAmen»