Druckschrift 
2 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
207
Einzelbild herunterladen
 

207

Ä Nein, nein, mein Jesus, ich gehöre Dir wieder. Meine

^ kr Liebe, meine Dankbarkeit soll nie wieder erkalten; Du konntest^>'»ks einst für mich sterben warum sollte ich nun Dir und DeinemWillen nicht ganz leben? Du willst mich erkennen vor Gott,warum sollte ich Dich verläugnen vor den Menschen?

^ ^ Hinweg, falsche Scham, elende, thörichte Vorurtheile! Mein

MG größter Rcichthum sei Seelengröße, -wie Jesus sie bewies; nur, diese dauert selbstständig, und schreitet einst in Todesstunden überdie zertrümmerte Welt. Mein höchster Ruhm sei der Ruhm, einChrist zu sein. Mag die blöde Welt lächeln, ich will Christsein' Mag sie mich Heuchler schelten, oder Schwärmer, oderUh, Thor, ich will Jesum nicht verläugnen, ich will ihn öffentlich als

' den göttlichen Weltlehrer, Wcltbefreier verehren! Mag die

Welt mich unklug heißen, aber ich will cdelmüthig, wahrhaft,c; eiH redlich, versöhnlich, treu handeln, und würde es selbst nur oftnL» zum Schaden gereichen. Ich w ill, und nur der Wille gehört

KM dem Menschen, der Erfolg meiner Handlungen gehört Gott!"

W«, Ich will, und mein Wille sei rein, sei göttlich, sei der Zeuge

«i« meiner Liebe, meiner unauslöschlichen, zu Dir, o Gott, Duell

H«in meines Lebens, Quell meiner ewigen Seligkeit.

UMK, W

itE

Mi»

Dl/

Dl!,