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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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Volk auszog. Als Krieger ist er nicht mehr furchtbar; aber alsMensch, als Deinesgleichen kann er noch gerechte Ansprüche aufdeine Schonung, auf deine Achtung machen.

Sei liebreich gegen Gefangene und Besiegte, ehre in ihnen«och die Rechte Anderer. Nichts erwirbt einem Volke so schnelldie Gewogenheit eines andern, als menschenfreundliche Behand-lung der Gefangenen. Diese werden, kehren sie nach dem Friedenin ihre Hcimath zurück, die dankbaren Lobredner deines Landes,welches bei ihnen vorher ganz falsch und gehässig beurtheiltworden war. Sie lassen deinem Vatcrlandc Gerechtigkeit wider-fahren. Die Sage vom Edelmuth deines Volkes pflanzt sich inihren Familien auf Kinder und Kindeskinder fort, und bewirktdereinst, bei wieder a" *vnden Kriegen, daß diese milderund menschlicher gefuh. . oen, als die ehemaligen.

Sei großmüthig und liebreich gegen Gefangene und Besiegte;hilf die Nackten kleiden, die Hungernden speisen, die Krankenund Verwundeten verpflegen. Dein Jesus will es! Was ihreinem der Geringsten von diesen gethan habt, spricht er, das habtihr mir gethan! Der Ruf von deiner und deiner MitbürgerBarmherzigkeit gegen die schirmlosen Unglücklichen steigt in dasfeindliche Land und wird deinen Mitbürgern zum Segen, diedort durch ähnliche Unfälle als Besiegte und Gefangene trauern.Das Gute, was du den Feinden deines Vaterlandes beweisest,hast du deinen eigenen Landsleuten, deinen in Gefangenschaftgefallenen Freunden und Blutsverwandten gethan.