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Der Tod für das Vaterland.
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Lehr' «NS/ hoher TobeSüberwinder,
Lchr' uns -erben / der Du für uns starbst/
Ond äuf Golgatha für alle SünderRettung und Bcseligung erwarb-!
Lehr' uns sterben für der Brüder Frieden /Freudig bluten für dir hcil'ge Pflicht!
Denn wer ruhmvoll enden kann hieniedev/
Ganz vergebens lebte solcher nicht.
Wenn des Vaterlandes blut'ge FahnenFür des Vaterlandes Ehr' und Rechte wch'n,
Und sie uns zum letzten Opfer mahnen:
Wer darf wanken — wer von ferne steh'n?
Läßt ein Hirt das Leben für di« Heerde/
Stirbt ein Vater freudig für das Kind:
Was ist den» um'S Vaterland Beschwerde/
Da wir Alle dessen Kinder sind?
schlummert sanft, Heldenbrüder, Retter des Vaterlandes!Euer theures Blut strömte nicht vergebens aus Todeswunden.Das Opfer eures Lebens erkaufte einem Volke die verlorneWürde zurück. — Schlummert sanft! — Wie, schlummern?Ihr lebet noch! Eure Asche ruht, aber eure Geister neuensich des Siegeswerkes noch! Ihr Unsterblichen, die ihr dasErdenleben verschmähet habt um den Segen der Nachwelt, ihrwohnet mit uns im unendlichen Varerhause Gottes, wohin eucheuere Werke folgten. Euere letzte That war euer Triumph, dieKrönung eures irdischen Daseins.
Wohl tönet noch in stiller Kammer heimlich das Schluchzeneiner Schwester um den verlornen Bruder, einer Braut umden Geliebten. Wohl sehen wir die roth geweinten Augen viele»'Mütter, die bleich gehärmten Wangen früher Wittwen. Warumtrauert ihr? Eure Brüder und Geliebten, eure Söhne undGatten leben noch: sie sind noch in und mit dem Gott, der sieeuch gegeben. Nach einem flüchtigen Trauine weniger Erden-fahre begrüßet ihr die Glückseligen in einem schöner» Dasein.
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