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die Anordnungen des Feldherrn jchon geschlagen, che der Feindcs sah. Wie mag anch der einzelne Krieger im Gewühl denBefehlshaber beurtheilen, der von der Höhe seiner Stellungherab hundert Dinge in der Verkettung der Umstände sieht, dieJenem verborgen liegen! Fester Glaube, eiserne Treue derSoldaten sind die Flügel ihres Muthes, und solcher Muthsiegte oft schon über die mächtigsten Heere und die klügsten Be-rechnungen eines erfahrnen Feindes.
Aufmunterung verzagter Mitbürger zu vater-ländischen Gesinnungen. Auch diese Pflicht fordert dasleidende Vaterland dem Christen ab; denn wer den Muth dereruntergräbt, die allein durch vereinte Kraft Rettung bringenkönnen, oder wer auch nur gelassen ihre dumpfe Trostlosigkeitsieht, der stürzt das Vaterland in den Abgrund.
Das Schiff, welches auf hohem Meere in wilden Ungewit-tern schwebt, über sich den brennenden Himmel, unter sich dieEmpörung der Wellen erblickt, ist aus den Stürmen oft gerettetdurch die Unverzagtheit derer, die es trägt. Aber wenn die Arbeitermit unmännlicher Feigheit am Ruder standen, Jeder mit blassenWangen den Andern schreckte, Jeder nur sich und nichts Anderesretten wollte — dann war der Untergang Aller entschieden.
Erhalte daher in den Herzen deiner Vaterlandsgenossenimmerdar die Hoffnung rege. Unterdrücke alle nachtheiligenGerüchte, die den Muth Niederschlagen; verbreite sie nicht selbst,und vermehre nicht die allgemeine Trostlosigkeit durch deine un-besonnenen Nachsprechungen. Denn nicht die Gefahr, auch dieentsetzlichste nicht, ist in der Nähe so furchtbar, als die Todes-angst der Erwartung ist. Sei Mann in der Noch; ver-herrliche in den Verhältnissen, worin du stehst, die Macht desChristenthums.
Sinne vielmehr schon frühzeitig nach, durch welche Mittel,durch welche vortheilhaste Einrichtungen künftigen Uebeln vor-zubeugcn wäre. Theile deine Wünsche und Vorschläge andernRechtschaffenen mit. Vereinige dich mit ihnen zu jeder gemein-nützigen Hilfs- und Rettungsanstalt, oder unterstütze sie, so weitLeine Kraft irgend reicht. Diejenige Noth ist halb besiegt, die wir