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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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306
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ZZ.

Vom Betragen gegen dienendeHausgenossen.

Kol. 4, t.

Sichern will ich meine Rechte,

Aber sanft und mit Geduld;

Wir sind alle Deine Knechte,

Gott, und groß ist Deine Huld!

Du vergibst so viele Schulden,

Sollt' ich denn kein Unrecht dulden?

Nicht gelind sein, nicht mich frcu'n,

Wie mein Vater zu verzeih'»?

Ungerecht will ich nie handeln,

Immer billig, will auch gernSchonen, dulden, und doch wandelnFroh die Wege meines Herrn.

* Er, der Richter aller Welten,

Wird mich schonen, und vergelten,

Wenn er mich vollendet hat,

Was ich meinen Brüdern that.

häusliches Glück ist das beste Glück! Mag es in der äußernWelt stürmen; wenn nur in dem engern, freundlichern Kreise,zu dem wir gehören, Frieden herrscht: da ist unsere sichersteZuflucht. Mag uns Neid und Mißgunst anderswo verfolgen,wenn man uns nur nicht verkennt in unserm eigenen Hause»Hier entschädigt uns Liebe und Zutrauen für Alles. Mögenwir auch immerhin Verzicht thun müssen auf allerlei Ergötzungenund glänzende Vergnügungen draußen. Eine glückliche Haus-haltung ist wie ein kleiner Zaubergarten, worin es nie anBlumen fehlt, und das Gemeinste oft die lieblichsten Früchteträgt. Dies stille Glück des Hauslebens hängt aber zum Theilauch, ja oft nur zu sehr vom Werthe derjenigen Personenab, die wir als Gehilfen und Diener in die. Gesellschaft derUnsrigen aufnehmen müssen. Mögen wir sie gleich auch nurals Arbeiter ansehen, die wir in unserm Solde haben, diewir nicht in den engern, heiligem Kreis unserer Vertrauten

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