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Das Alter.
3. Mos. ts, 32.
All«S eilt auf tausend WegenWie ein Spiel,
Greisenaltcr, dir entgegen,
Aller Ziel.
Könnt' ich nützen meiner JahreEigenthum,
Tragen meine grauen Haare,
Einst zum Ruhm!
Daß als Greis ich von der HöheFreudig ab
In das Thal des Lebens sähe,
Und aufs Grab!
Gott.' — ich rang dann nicht vergebensHimmelan:
Hoffnungen des bessern LebensGlänzen dann.
^ie göttliche Vorsehung hat jedem Stande, jeden, Lebensalterseine besonder» Vorzüge, seine besonder» Freuden und Uebekzugetheilt, damit wir beständig in dem Wechsel der irdischenDinge auf das Ewige und Unveränderliche aufmerksam werden,und die Freude wie der Kummer an unserer Veredlung arbeiten.Denn die Schule des Lebens endet erst im Tode.
Jeder wünscht, ein hohes, zufriedenes und ehrenvolles Alterzu erreichen. Es ist der Wunsch der Mutter und des Vaters.Man möchte nun die Früchte seines Fleißes und des göttlichenSegens in Ruhe genießen; man möchte seine Nachkommen nocherzogen und versorgt sehen; man möchte nicht von der Welrscheiden, ohne seine Lieblinge wohl und sicher zu wissen.
Wir müssen ein heiteres, ruhmwürdiges Alter als eine Be-lohnung unserer frühem Arbeiten und Sorgen ansehen. Jede,Jüngling, jeder Mann wünscht sich, diese erhabene Stufe desmenschlichen Lebens betreten zu können.
Wir ringen und erwerben, sorgen und sparen auf die Tagedes Alters hin, um dann mit Zufriedenheit von unserer Aerntegenießen zu können. Der Greis hat das Ziel und Streben Aller